Zeig uns Respekt!

12.09.2016. |  Veröffentlicht von Bruketa&Zinic OM Wien, Medium: Außenwerbung, Kampagne, Visuelle Identität, Auftraggeber: KunstRaum, Produkt / Dienstleistung: Öffentliches Bewusstsein

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Eine Initiative von KunstRaum Goethestrasse xtd- pro mente OÖ, LINZ AG LINIEN und Friedensstadt Linz wirbt für mehr Akzeptanz und Toleranz in Linz. Bruketa&Zinic OM Wien – ein Partner von Netural – haucht dem Projekt Leben ein.

Was bedeutet es respektvoll zu sein? Ist es ein freundliches Lächeln, wenn mir jemand die Tür aufhält? Ist es der Regenschirm, den jemand mit mir teilt? Ist es ein Handschlag, eine Geste, ein Blick oder Hilfe, wenn ich als Tourist nach dem Weg frage? Ein respektvolles Miteinander bedeutet manchmal auch einfach nur sich ein bisschen zurückzunehmen.

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Der KunstRaum in der Goethestraße in Linz, ein Angebot der pro mente OÖ, ist weit mehr als nur eine Galerie oder ein Ausstellungsraum. Der KunstRaum möchte Kunst und Gesellschaftspolitik verbinden und damit verschiedenen Gruppen eine Plattform zum Networken, Knüpfen sozialer Kontakte sowie ein Kunst- und Kulturangebote bieten.

Unterschiede, Vielfalt, Respekt. Der KunstRaum setzt sich für eine multikulturelle und soziale Gesellschaftskultur ein. Mit dem neuesten Projekt “City of Respect” leitet er gemeinsam mit den LINZ AG LINIEN und der Friedensstadt Linz eine Initiative für einen alltäglichen respektvollen Umgang ein. Bruketa&Zinic OM Wien befasst sich mit der Kommunikationsstrategie und der Visual Identity von diesem einmaligen Projekt.

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Zu Beginn der Kampagne stellten wir uns folgende Fragen:

“Was bedeutet Respekt für jeden von uns?” Und vor allem auch: “Was bedeutet Respekt für dich?”- diese Fragen bildeten die Basisidee für den gesamten kreativen Entstehungsprozess – so Helena Rosandic, Managing Director bei Bruketa&Zinic Wien.

Die Agentur begann damit die Einwohner aus Linz zu fragen, was Respekt für sie bedeutet. Die so erhaltenen Antworten waren sehr unterschiedlich und teilweise sehr persönlich. Die Agentur sammelte die Antworten und bildete daraus die Grundlage für die gesamte Visual Identity Kampagne. Die Einwohner von Linz haben die Hauptbotschaft genau auf den Punkt getroffen. Die Aussagen werden sehr gelungen in der Umsetzung des Projekts aufgegriffen.

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Mit freundlichen Farben und einer spielerischen Aufmachung sind die Kommentare von Jung und Alt, in Sprechblasen integriert, dargestellt. Dabei wird die Stadt Linz mit berühmten Wahrzeichen wie dem Lentos Museum oder der Dreifaltigkeitssäule skizziert. Angeordnet sind die ikonographischen Symbole in einer runden Grafik, die eine offene Gemeinschaft und eine Gesellschaft mit solidarischem Zusammenhalt portraitiert.

Durch die Zusammenarbeit mit Linz AG Linien und Friedensstadt Linz stehen in der Stadt viele Kommunikationsmittel zur Verfügung. Das Leitmotiv von Respekt ist Bewegung. Nur wer sich bewegt, kann auch aufeinander zugehen. Selbst eine Straßenbahn der Linz AG Linien wurde dem Design der Kampagne angepasst.

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Die auffällig bunte Gestaltung der Wagen präsentiert eine farbenfrohe und multikulturelle Idee von Gemeinschaft – selbst im öffentlichen Verkehr. Das öffentliche Transportsystem in Linz ist wie eine pulsierende Lebenslinie, die Leute miteinander verbindet und somit zusammenbringt. Als Ort der Begegnung lädt der öffentliche Raum auch zur Reflexion ein, sagt Frau Dr. Jutta Rinner, MBA, Geschäftsführerin Linz AG Linien, denn gerade im öffentlichen Verkehr ist Respekt ein sehr wichtiges Thema.

Die Kampagne ist in verschiedene Phasen unterteilt und ist ab sofort für ein Jahr öffentlich sichtbar. Mit dem Start Anfang Juli wurde erneut dazu aufgerufen die Frage nach Respekt weiterhin zu beantworten. Durch die Beteiligung der Linzer Bevölkerung und deren Antworten wächst die Kampagne fortlaufend.

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In den folgenden Phasen ab Herbst 2016 werden in einem Rebranding die aktuellen Antworten auf den Plakaten durch neue ersetzt. So demonstriert das Projekt auch ein bestimmtes Anliegen: Gemeinschaftlich eine Antwort auf die Frage: “Was ist Respekt?” zu finden. Susanne Blaimschein und Beate Rathmayr, die Initiatorinnen des KunstRaum Projekts “City of Respect” fordern darum auf: Erzähle uns was Respekt für dich bedeutet. Komm einfach auf die Facebook Seite “City of Respect”- denn deine Worte sind uns wichtig!

 

Bruketa&Žinić OM Wien / Joško Jureškin (Creative Director, Art Director), Tanja Škorić (Creative Director), Helena Rosandić (Managing Director, Account Manager), Simon Weyer  (Copywriter), Katrin Krumpl (Junior Copywriter)

Bruketa&Žinić OM Zagreb / Nebojša Cvetković (Art Director), Alen Lipuš (Designer)

Marko Čagalj (Animation)
Martin Sighart (Foto)

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